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Worum es geht

Warum der Kontostand allein wenig sagt und welche Unterlagen vor dem Wohnungskauf wirklich wichtig sind. Die folgenden Punkte helfen, die wichtigsten Annahmen strukturiert zu prüfen und Zahlen nicht isoliert zu betrachten.

1. Der Fondsbetrag braucht einen Kontext

Ein hoher Saldo wirkt beruhigend, kann bei einer grossen oder technisch anspruchsvollen Überbauung trotzdem knapp sein. Entscheidend sind Anzahl Einheiten, Gebäudealter, letzte Sanierungen und die nächsten grösseren Bauteile wie Dach, Fassade, Fenster oder Heizung.

Teilen Sie den Fonds nicht einfach durch die Anzahl Wohnungen. Massgebend ist häufig die jeweilige Wertquote. Aus Reglement, Jahresrechnung und Verteilschlüssel wird sichtbar, welcher Anteil einer späteren Ausgabe ungefähr auf Ihre Einheit fallen könnte.

2. Diese Dokumente erzählen die eigentliche Geschichte

Lesen Sie mehrere Versammlungsprotokolle, den aktuellen Finanzplan und bekannte Offerten. Wiederholt verschobene Sanierungen oder aussergewöhnlich tiefe Einzahlungen sind wichtiger als eine schön dargestellte Momentaufnahme.

Planen Sie zusätzlich eine private Reserve. Der Renovationskosten-Rechner hilft, einzelne Gewerke grob zu dimensionieren; der tatsächliche Stockwerkeigentümer-Anteil richtet sich danach nach Beschluss und Wertquote.

Selbst berechnen

Mit den eigenen Zahlen prüfen

Nutzen Sie den Rechner mit Ihren Annahmen und vergleichen Sie zusätzlich ein vorsichtiges Szenario.

Sanierungsbudget grob schätzen
Hinweis

Dieser Beitrag vermittelt allgemeine Informationen und ist keine Finanz-, Anlage-, Immobilien- oder Steuerberatung.