Worum es geht
Auslastung, Eigenbelegung, Reinigung und Plattformkosten in ein realistisches Jahresszenario übersetzen. Die folgenden Punkte helfen, die wichtigsten Annahmen strukturiert zu prüfen und Zahlen nicht isoliert zu betrachten.
1. Von Nächten statt von Wunschumsatz ausgehen
Schätzen Sie Auslastung getrennt nach Hoch-, Neben- und Zwischensaison. Ziehen Sie eigene Ferien zuerst von den gut vermietbaren Wochen ab. Erst danach entsteht eine realistische Zahl verfügbarer Nächte.
Vom Umsatz gehen Plattformgebühren, Reinigung, Wäsche, Schlüsselübergabe, Verwaltung, Energie und kleiner Unterhalt ab. Eine professionelle Betreuung kann sinnvoll sein, reduziert aber den Nettoertrag deutlich.
2. Ein schlechtes Jahr muss finanzierbar bleiben
Rechnen Sie ein Basisszenario und ein schwaches Jahr mit weniger Belegung. Die Hypothek und viele Objektkosten laufen weiter, auch wenn Buchungen ausfallen.
Der Ferienimmobilien-Rechner zeigt den jährlichen Cashflow mit Ihren Finanzierungs- und Kostenannahmen. Prüfen Sie zusätzlich Stockwerkeigentümerreglement, kommunale Regeln, Steuern und eine allfällige Zweitwohnungsbeschränkung für das konkrete Objekt.
Selbst berechnen
Mit den eigenen Zahlen prüfen
Nutzen Sie den Rechner mit Ihren Annahmen und vergleichen Sie zusätzlich ein vorsichtiges Szenario.
Ferienimmobilie kalkulierenDieser Beitrag vermittelt allgemeine Informationen und ist keine Finanz-, Anlage-, Immobilien- oder Steuerberatung.